Was sind Enzyme?

Enzyme sind in unserem Körper in allen Zellen und Gewebebereichen vorhanden. Ein Großteil der Enzyme bildet unser Organismus selbst- diese bestehen aus Eiweißstoffen und sind als sogenannte Bio- Katalysatoren an der Steuerung nahezu aller chemischen Prozesse in unserem Körper beteiligt. Ohne Enzyme könnten wir unseren Stoffwechsel nicht aufrechterhalten.
Enzyme oder Stoffe, die Enzyme beeinflussen, haben heute große Bedeutung in der modernen Medizin. Viele Stoffwechselerkrankungen werden dadurch verursacht, dass bestimmte Enzyme nicht oder nicht mehr ausreichend im Körper gebildet werden. Ein Enzymmangel lässt sich zum Teil durch die Zufuhr entsprechender Enzyme behandeln. So kann sich zum Beispiel bei manchen Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse die gestörte Verdauung durch die Einnahme mit dem Enzym Pankreatin wieder normalisieren. Aber auch bei Sportverletzungen, Gelenkbeschwerden des rheumatischen Formenkreises, Schmerzen & Entzündungen kann die Einnahme von Enzymen ausgesprochen hilfreich sein.

Warum brauchen wir Enzyme?

Als das Leben auf unserem Planeten begann, galt es, eines der größten Probleme zu lösen, nämlich auch bei niedrigen Temperaturen von ein- und mehrzelligen Lebewesen (ca. 35 °C) einen schnellen Stoffwechsel zu gewährleisten.
Das war die evolutionäre Geburtsstunde der Enzyme, Biokatalysatoren des Lebens, die biologische Reaktionen beschleunigen und damit Leben überhaupt erst ermöglichen. Derzeit kennen wir im menschlichen Körper ca. 5.000 verschiedene Enzyme, die nach EC- Norm in 6 Klassen eingeteilt werden.
Für Prävention und Therapie von Entzündungen wie Rheuma, Krebs, Diabetes rückte insbesondere die Gruppe der Hydrolasen in das Sichtfeld moderner Forscher.
Dem Arzt Prof. Wolf und dem Biologen Dr. Karl Ransberger fielen Anfang der 50er-Jahre Proteasen auf, Enzyme die unter Hydrolyse Eiweißverbindungen spalten. Gab man diese Proteasen, wie Bromelain aus der Ananas, Papain aus der Papaya oder auch Trypsin/Chymotrypsin aus dem Pankreas, in die Blutbahn von Tieren, die vorher Verletzungen mit Entzündungen hatten, so heilten diese signifikant schnell aus.
Weltweit begann Anfang der 60 er Jahre hierzu dann die intensive Forschung und mit der Enzymtherapie die Etablierung einer gänzlich neuen biologischen Therapieunterstützung, die heute von Millionen Menschen alleine in Deutschland genutzt wird.

Was kann die Enzymtherapie heute leisten?


  •  schnelle Reduktion von Ödemen und Schwellungen
  •  schnelle Reduzierung von Schmerzen
  •  In Kombination mit Bioflavonoiden Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
  •  Verringerung chronisch entzündlicher Symptome wie Morgensteifigkeit der Gelenke · Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkung
  •  Verbesserung der Lebensqualität bei chronischen Beschwerden
  •  Verbesserung der Überlebensdauer bei Krebspatienten

Tipps für Ärzte & Therapeuten in der Praxis:

Bevorzugen Sie Enzymkombinationen die aus den beiden pflanzlichen Enzyme Papain und Bromelain in Kombination mit Pankreatin, Rutin, Trypsin und Chymotrypsin bestehen (z.B: Optizym)  im Vergleich zu Monopräparaten, da mehrere Enzyme im Körper synergistische Effekte entwickeln.
Bei akuten Traumata geben Sie kurzfristig (1 Woche) eine hohe Enzym-Dosis (z.B. 2-fache Tagesdosis Optizym) bei chronischen Entzündungen eine eher niedrige Dosis, dafür aber langfristig (über Monate).
Kombinieren Sie Enzyme mit hochdosierten Vitalstoffen, da Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente als Co-Faktoren fungieren und so die Enzymleistung beschleunigen können. So aktiviert allein Zink über 150 verschiedene intrazelluläre Enzyme.  Bei chronischen Patienten und insbesondere bei Krebspatienten stellt eine biologische Therapiebegleitung mit Enzymen eine wichtige Säule in einem ganzheitlichen Konzept dar, ersetzt aber nicht die Nutzung auch anderer Biological Response Modifiers (BRM), wie z. b. Vitamin C Infusionen, Misteltherapie etc.

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Literaturhinweise:

  • van Eimeren, Biel, Tuluweit: Therapie traumatisch verursachter Schwellungen 1994, Thieme
  • Seifert: Resorption von Makromolekülen aus dem Magen-Darmtrakt, 1997 Handbuch Innere Medizin
  • Wrba, Pecher: Enzyme, Wirkstoffe der Zukunft, 1998, Ecomed
  • Miehlke, Kleine, Dittman: Systemische Enzymtherapie 1996, MMV
  • Janeway: Immunologie, 2002, Spektrum
  • Werbach: Nutriologische Medizin, 2001, Hädecke